Projekte

 

Trotz seines kurzen Bestehens hat der Verein schon einige Projekte realisiert. Alle waren sie Gemeinschaftsleistungen, die nur durch tatkräftige ehrenamtliche Arbeiten verwirklicht werden konnten. Hier haben wir die wichtigsten Projekte aufgelistet. Sie sind größtenteils bereits an anderer Stelle ausführlich beschrieben, daher klicken Sie bei Bedarf bitte die Schaltfläche "Mehr" um zu den entsprechenden Berichten zu gelangen.

 

 

Das Spritzenhaus

Das „Oll Sprützenhus“ - eigentlich müßte es "Oll Speitenhus" heißen -  von Weenermoor, das zuvor letzte vorhandene Spritzenhaus im Rheiderland wurde im alten Stil wiedererrichtet. Der Heimatkundliche Arbeitskreis entschloß sich, das bereits verfallene Häuschen abzubrechen und an gleicher Stelle, lediglich ein paar Meter nach hinten versetzt, mit den alten Materialien wieder aufzubauen. Daß dies überhaupt möglich war, ist den vielen ehrenamtlichen Helfern zu verdanken.

 

Heute beherbergt es ein kleines „Feuerwehrmuseum“, das jeweils im Sommer sonntags und an Feiertagen in der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr zu besichtigen ist.

 

 

 

Bronzetafeln an der Kirche

Zu den aufwendigsten Vorhaben des Vereins gehörte wohl die Bronzetafel, die der Arbeitskreis 1999 erstmals als Geschenk zum 175jährigen Bestehen der (dritten) Kirche in Weenermoor anfertigen ließ. Die Tafel steht neben der Kirche in Weenermoor und wurde mit einem Gottesdienst feierlich übergeben. Auf ihr sind die Worte des Gedenksteines zur Grundsteinlegung in plattdeutscher und hochdeutscher Sprache festgehalten, der sich noch heute in der Kirche befindet.

 

 

 

 

 

 

Meinders Plaatse - Bronzetafel

Eine Sehenswürdigkeit ist der älteste Bauernhof von Weenermoor („Meinders Plaatse„) aus dem Jahre 1657/58. Das Vorderhaus ist in der Tradition des ostfriesischen Steinhauses (Stins) erbaut worden. Die unteren Teile des Mauerwerkes bestehen aus älteren sogenannten Klosterformatsteinen. Die Gulfscheune hat eine Ankerbalkenkonstruktion (döörstaken wark). Der Arbeitskreis stiftete hierzu eine Bronzetafel, die auf einem Findling an der Zufahrt zu sehen ist.

 

 

 

 

 

 

Bunker

Direkt neben der Kirche befindet sich ein alter Luftschutzbunker aus dem zweiten Weltkrieg. Er ist einer von zwei noch existierenden Bunkern im Dorf. Mehrfach wurde versucht, den Bunker nach dem Weltkrieg zu beseitigen, doch wegen der Nähe zur Kirche schlugen diese Versuche fehl. Der Bunker wurde als Mahnmal vom Heimatkundlichen Arbeitskreis wiederhergerichtet und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Heute erinnert eine Schautafel an das Kriegsende in Ostfriesland.

 

 

 

 

Die Wringen

Neben der ehemaligen Schule ist außerdem eine alte "Wringe" zu bewundern. Diesen Nachbau eines hölzernen Weidetores, das früher zahlreich in dieser Gegend verwendet wurde, ließ der Verein von Herrn Menno Schröder aus St. Georgiwold anfertigen. Aufgrund des regen Zuspruchs durch die Bevölkerung und Gäste entschloß sich der Verein, eine zweite Wringe anfertigen zu lassen. Seit 2004 ist sie in St. Georgiwold zu sehen und wird heute landwirtschaftlich genutzt.

 

 

 

Alter Kirchhof

Am Middelweg im Weenermoorer Hammrich befindet sich auf einem Hügel der alten Kirchhof. Der Friedhof ist ein Überbleibsel des alten Dorfes "Weenigermoer" (siehe auch "Ortschaften"). Hier stand auch die zweite Kirche, die im Jahre 1825 abgebrochen wurde, nachdem das Dorf eine Siedlungsreihe weiter "gewandert" war. Der Heimatkundliche Arbeitskreis richtete diesen Ort als Stätte zur Ruhe und Besinnung her. Eine Schautafel erinnert an das Leben und Wirken des letzten Pastoren Gravemeyer, auf dessen Initiative der Neubau der heutigen dritten Kirche von Weenermoor erst möglich wurde.

 

Ortschaften

Hammrich

 

Die Weenermoorer Glocke

Im Jahr 2011 stellte sich heraus, daß die 1644 in Weenermoor gegossene "Große Glocke" stark renovierungsbedürftig sei. In einer großen Gemeinschaftsaktion wurden von den Einwohnern, Gruppen, Vereinen, Verbänden und natürlich auch vom Heimatkundlichen Arbeitskreis Spenden gesammelt, um dieses historische Zeugnis der Geschichte Weenermoors zu retten. Am 14.06.2012 war es dann soweit. Die Glocke wurde aus dem Turm geholt und zur Reparatur nach Nördlingen gebracht. Wenn alles gut geht, wird sie im August 2012 wieder in der Kirche erklingen.

 

 

 

 

 

Radwanderweg zu historischen Plätzen

Die 1997 zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) eingerichtete Fahrradroute wurde erheblich erweitert. Diese neue Route führt von Weener durch den Weenermoorer und Sankt Georgiwoldmer Hammrich über die beiden Dörfer nach Möhlenwarf und Beschotenweg. An 20 Punkten wurden Hinweisschilder zur Geschichte der Orte aufgestellt. Auf Wunsch werden diese Fahren auch geführt, sodaß die Teilnehmer einiges über die Geschichte der Ortschaften und die Sehenswürdigkeiten erfahren können.

 

 

 

Fahrradweg 2007

Nach fast 10jährigem Bemühen um den Bau eines Fahrradweges entlang der Kreisstraße 35 in den Ortschaften Möhlenwarf, Weenermoor und Sankt Georgiwold wurde endlich ein Erfolg erzielt. Anfang 2004 begann man in Möhlenwarf mit den Arbeiten. 2006 begann man mit dem zweiten Abschnitt in Weenermoor. Als Andenken an die Einweihung des Radweges stellte der Heimatkundliche Arbeitskreis ein Kinderfahrrad mit Jahreszahl 2007 auf.

 

 

 

 

Fahrradroute 1997

Zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) konnte 1997 eine offizielle Fahrradroute eingerichtet werden. Diese Route führt von Möhlenwarf kommend nach Weenermoor und  an den Sehenswürdigkeiten der Ortschaften vorbei nach St. Georgiwold. Auf Wunsch werden diese Fahren auch geführt, sodaß die Teilnehmer einiges über die Geschichte der Ortschaften und die Sehenswürdigkeiten erfahren können.

 

 

 

 

Neue Spielgeräte

Der Zufall spielt oft schon seltsame Spiele - im wahrsten Sinne des Wortes - denn im Jahr 2003, als eine Delegation des Vereins den Landschaftsgärtner Ubbo Koenen in Wiesbaden besuchte, ahnte noch keiner, daß dieser Besuch zu einer der größten Schenkungen der Vereinsgeschichte führen würde. Es wurden Kontakte zum dortigen amerikanischen Armeestützpunkt geknüpft und so konnte der Verein viele große, dort nicht mehr benötigte Spielgeräte erwerben.

 

 

 

 

Heimische Tierwelt

An der Brücke über den Dwarsdeep hat der Heimatkundliche Arbeitskreis eine Sitzgelegenheit für die vielen Sommergäste geschaffen, die sich per Fahrrad den Hammrich anschauen wollen. Der Platz wurde gepflastert und eine kleine Pflanzung vorgenommen. In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem Landkreis Leer wurden hier drei Schautafeln zur heimischen Tierwelt aufgestellt.

 

 

 

 

 

Baum der Hoffnung

Nach den schicksalhaften Jahren 2002 - 2004 spendete der Heimatkundliche Arbeitskreis der Familie Jan-Hinrich und Rosi Sanders einen "Baum der Hoffnung" als Zeichen der Verbundenheit und als Dank für die fleißige Mitarbeit im Verein.