Verschiedenes

Auf den Seiten unseres Vereins haben Sie bis jetzt unsere vielfältigen Aktivitäten verfolgen können. Der Heimatkundliche Arbeitskreis  ist stets bemüht, sein Wirken in den Dienst der Ortschaften und unserer Gemeinde zu stellen.

 

Hier sind Fotos und Erklärungen zu landschaftlichen Begriffen wie z. B. "Puß" und "Hammrich" oder unseren ostfriesischen Wappen zu finden. In dieser Rubrik finden Sie das, was in andere Sparten nicht hineinpaßt.

 

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Historisches

 

Der Hammrich

Der Hammrich, hier im Besonderen der Hammrich von Weenermoor und Sankt Georgiwold, ist eine uralte norddeutsche Landschaft, die Sturmfluten und Deichbau entstanden ist.

Daneben wird erklärt, wie das "Puß"-Gebiet und die "Geisen" von Weener und Jemgum entstanden sind.

 

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Die Fluttermühle

Die Fluttermühle (niederländisch auch "Tjasker") steht im Gebiet des Weenermoorer Hammrichs, an der Grenze zu Sankt Georgiwold. Sie ist ein Nachbau einer früher oft verwendeten Be- und Entwässerungsanlage und treibt per Windkraft eine "archimedische Schraube" an.

 

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Die Volksschulen

Die Volksschulen in Weenermoor und Möhlenwarf und ihre Vorgänger haben über Jahrzehnte Generationen von Kindern die Bildung nähergebracht. Sie waren die Mittelpunkte des Ortes und ihre Lehrer ein wichtiger Teil der Gesellschaft. Mit der Einführung von großen Schulzentren verloren die Volksschulen ihre Aufgaben und verschwanden.

 

Weenermoor

 

Möhlenwarf

 

 

 

 

 

 

Gastwirtschaft Penaat

In den kleinen Dörfern waren Gastwirtschaften neben den Kirchen oft ein weiterer Mittelpunkt. Oft hatten sie noch weitere Nebenbetriebe wie z.B. einen Gemischtwarenladen, einen Landhandel oder eine Viehwaage. In den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts verschwanden leider auch diese ländlichen "Tante-Emma-Läden" aus unseren Dörfern. Hier soll an die Gastwirtschaft Penaat in Weenermoor erinnert werden, die annähernd 90 Jahre lang das Dorfbild und die Menschen prägte.

 

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Deichbau und Entwässerung

Die geographische Lage Ostfrieslands und damit auch des Rheiderlandes an der Nordseeküste zwingt die Bewohner seit Jahrhunderten zum Bau von Deichen als Schutz vor den zerstörerischen Sturmfluten. Aber auch die Wassermengen hinter den Deichen müssen nach starken Regenfällen abgeleitet werden. Das ist bei Gebieten unter NN besonders schwierig.

 

Um eine ordnungsgemäße und einheitliche Entwässerung und einen einheitlichen Deichbau zu gewährleisten sowie die Lasten gerecht auf alle Bewohner zu verteilen, wurden die Siel- und Deichachten gegründet.

 

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Die Deichacht und die Sielacht im Rheiderland

Deichbau und Küstenschutz sind für die niederländische und deutsche Küste unverzichtbar. In den letzten Jahrhunderten wurden durch Nachlässigkeit, fehlerhaftem Deichbau und durch falsche Planung viele Fehler gemacht. Das hat zum Verlust von Menschenleben und Land geführt. Aus den Ereignissen der Vergangenheit hat man gelernt und die Deich- und Sielachten gegründet. Durch eine effektive und einheitliche Organisation auch über Staatsgrenzen hinweg konnte man bisher der Natur trotzen und schlimmeres verhindern.

 

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Die Poelachten und ihre Poelrichter

Die bäuerliche Selbständigkeit und Unabhängigkeit selbst vor dem Herrschaftshaus war ein Teil der alten friesischen Freiheit. Bauern und Dorfbewohner regelten ihre Angelegenheiten selbst. Aus ihren Kreisen wurden Poelrichter, Bauerrichter und Schüttmeister gewählt, die so gut wie alle Bereiche des Dorflebens beaufsichtigten. Sie waren oft Teil einer Poelacht oder Bauerschaft deren Tätigkeiten oft über die ursprünglichen Aufgaben hinausreichten. Die freien Poelachten und Bauerschaften waren damit der Rest der ursprünglichen Realgemeinde und die letzten Vertreter der friesischen Freiheit.

 

 

 

 

 

500 Jahre Cosmas- und Damianflut 1509-2009 - Der Untergang des alten Reiderlandes

Am 26. September 1509 brachen bei der sogenannten Cosmas- und Damianflut abermals die Deiche und hatten den endgültigen Untergang fast der Hälfte des alten Reiderlandes und des Oldampts zur Folge. 2009 jährte sich dieses Ereignis zum 500. Mal. Dieses für das Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden so wichtige Datum ist deshalb auch Mahnung vor der Geschichte und Respekt vor der Natur.

Anläßlich des historischen Ereignisses fanden deshalb im deutsch-niederländischen Grenzgebiet zahlreiche Veranstaltungen, Vorträge und Ausstellungen statt. Am 26. September wurde mit einem Gedenkgottesdienst in der Kirche zu Pogum den im Dollart versunkenen Dörfern gedacht. Mit der Lichtinstallation "Een Lücht för elke Dörp" (Ein Licht für jedes Dorf) wurde das Gedenkjahr beendet.

 

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Die untergegangenen Dörfer im alten Reiderland und Oldampt

Nach dem ersten Deichbruch beim Dorf Jansum im Norden des alten Reiderlandes schufen nachfolgende Fluten nach und nach eine große Meeresbucht - den Dollart. Wegen des schlechten Bodens waren Deichbaumaßnahmen auf die Dauer erfolglos. Im Lauf von etwa 200 Jahren mußten etwa 50 Marktflecken, Klöster, Dörfer, Häuptlingsburgen und Bauernhöfe verlegt oder ganz aufgegeben werden. Die massiven Landverluste konnten erst mit einem neuen Deichbaukonzept der Friesen gestoppt werden. Lesen Sie hier die Namen und Beschreibung der verlorenen Orte.

 

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Der vergessene Bürgerkrieg - Vetkoper und Schieringer

Fast 200 Jahre lang wütete in Friesland, vor allem aber in den Regionen Groningen und Ostfriesland der Krieg der friesischen Parteien der Vetkoper und Schieringer. Ursprünglich eine Fehde zwischen zwei Mönchsorden schlossen sich immer mehr Bürger eine dieser Parteien an. Beide waren untereinander derart verhaßt, daß sie nicht vor der Zerstörung von Sielen und Deichen zurückschreckten. Damit trugen sie zu einem erheblichen Teil zum buchstäblichen Untergang des alten Reiderlandes bei. Ihre wechselnde Bündnispolitik führte dann auch zur Teilung Frieslands und der späteren Grenzfestlegung zwischen den Niederlanden und Deutschland.

 

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Das Ostfriesische Namensrecht

Die traditionelle Namensgebung im Rheiderland und Ostfriesland hat vielfältige Wurzeln. Neben den vielen Familiennamen mit friesischen Wortstämmen hat sich in Ostfriesland eine besondere Kultur von lateinisierten und Häuptlingsnamen herausgebildet. Aber auch die konfessionelle Zugehörigkeit zur evangelisch-reformierten oder -lutherischen Kirche spielte eine wichtige Rolle z.B. bei der Aussprache der Vor- und Nachnamen.

 

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Redensarten

Die plattdeutsche Sprache ist bemerkenswert reich an bildhaften Redewendungen. In ihnen spiegeln sich lokale Begebenheiten und Erfahrungen aus dem täglichen Leben in vielfältiger Form. Bei dieser Auswahl handelt es sich um sprichwörtliche Redensarten aus dem geschichtlichen Bereich, die auch noch heute gebräuchlich, deren Herkunft jedoch nur zum Teil bekannt ist.

 

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Der Hesse'sche Park in Möhlenwarf (Hessepark)

1880, ein Jahr nach der Gründung der Hesse-Baumschulen wurde von Kommerzienrat Hermann Albert Hesse (1852-1937) der private Hesse-Park in Möhlenwarf gegründet. Der Park diente vorrangig als "Testgelände" für Pflanzen aller Art im Sortiment der Hesse Baumschulen. Das Gelände umfaßte etwa 10 Hektar und hatte eine vielfältige und  einzigartige Pflanzenmischung. Es gab dort außerdem ein Jagdhaus, einen Pavillon (Teehaus), einen Seerosenteich mit einer Laube und eine Rosenwiese mit zehntausend Rosenstöcken. In dem Privatpark wurden in der Regel nur auswärtige Gäste und Kunden eingelassen. Ab und zu war der Park aber auch für die Bevölkerung zugänglich.

 

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Die Haseborg bei Weener

Im Norden von Weener stand bei Buschfeld an der Ems noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts eine uralte Bauernburg, die "Haseborg". Sie war einst auf einer Warft an einer Emsschleife gebaut uns hatte vor ihrer erstmaligen urkundlichen Nennung als "Umeborg" im Jahr 1447 sicher schon ältere Vorgänger. Über Jahrhunderte diente sie verschiedenen großen Häuptlingsgeschlechtern als Sitz und wurde so zu einem bekannten Stammhaus von heute weitverstreuten Familien im Rheiderland, Ostfriesland und den Niederlanden.

Im Jahr 1912 mußte Haseborg wegen der geplanten Begradigung der Ems zu Schiffahrtszwecken zwangsweise an den Staat verkauft und abgebrochen werden. Damit endete ein wichtiger Teil der Ortsgeschichte Weeners und Kirchborgums.

 

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Ostfriesische Wappen

Unser ostfriesisches Wappen ist ein besonderes Ständewappen, das aus den Wappen der ostfriesischen Häuptlingsfamilien entstanden ist und die Friesische Freiheit im Reich symbolisiert. Was es genau damit sich hat, können Sie im Folgenden hier lesen zusammen mit der Erklärung weiterer Wappen der "Ostfriesischen Landschaft" und dem Wappen der Stadt Weener.

 

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Die Flaggen Frieslands

Die friesischen Stämme waren und sind seit jeher sehr zersplittert. Trotz mehrere Versuche ist es nicht gelungen, einen einheitlichen friesischen Staat zu schaffen. Seit einigen Jahren befassen sich interfriesische Gremien und Verbände mit dem Wunsch, ein einheitliches Zeichen zu setzen. Eine gemeinsame Flagge sollte diesen Wunsch Ausdruck verleihen. Seit 2009 haben die drei offiziellen friesischen Landesteile eine einheitliche Flagge.

 

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Alte Ansichten

Unser Verein ist aus dem "Arbeitskreis Dorfchronik" hervorgegangen, der 1993 eine große Heimatchronik herausgab. Das Interesse in der Bevölkerung war sehr groß und noch heute erhalten wir viele Fotos aus vergangenen Zeiten. Einige von diesen können Sie sich hier ansehen.

 

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Sonstiges

 

Links

Auch für den Heimatkundlichen Arbeitskreis ist es wichtig, über seinen kleinen örtlichen Tellerrand zu schauen. Der Verein arbeitet deshalb auch mit den anderen Gemeinden im Rheiderland zusammen, sowie mit unseren Sponsoren, ohne die vieles nicht machbar wäre und der "Ostfriesischen Landschaft", die uns oft in vielen kulturhistorischen Fragen half.

Bitte besuchen Sie auch deren Internetseiten.

 

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